Nov 22, 2021 | Digital

NRW.BANK investiert in KI-Start-up aus Köln

Die NRW.BANK beteiligt sich im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde an der operaize GmbH. Das Kölner Start-up bietet Unternehmen eine auf künstlicher Intelligenz basierte Lösung, die es ermöglicht, Produktionsprozesse so effizient wie möglich zu planen. Mit dem Investment über das Programm „NRW.Start-up akut“, das junge Unternehmen unter den erschwerten Bedingungen der Corona-Pandemie unterstützt, soll die Entwicklung des Produkts beschleunigt, die Marktfähigkeit vorangetrieben und neue Kunden gewonnen werden.

„Bei zunehmend komplexen Wertschöpfungsketten brauchen Unternehmen auch neue Verfahren und Lösungen für die Planung, Steuerung und Optimierung ihrer Produktionsprozesse“, sagt Torsten Klink aus dem Bereich Eigenkapitalfinanzierungen der NRW.BANK. „Das Potenzial für Software, wie sie operaize bietet, ist daher enorm und wir freuen uns, Teil der Finanzierungsrunde zu sein und das weitere Wachstum des Start-ups zu unterstützen.“

Die Lösung von operaize nutzt KI-basierte Optimierungsverfahren, die autonom Störungen oder Risiken in industriellen Fertigungsprozessen erkennen und geeignete Problemlösungsstrategien ermitteln, um Ausfälle zu vermeiden. Dadurch können Unternehmen unter anderem Ressourcen wie Energie und Anlagenkapazitäten einsparen. „Mit operaize adressieren wir die Kernherausforderungen produzierender Unternehmen, um die Effektivität und Nachhaltigkeit in der Produktion zu steigern und damit den Geschäftserfolg zu stärken und gleichzeitig dem Klimawandel zu begegnen“, sagt Franz Felsmann, Mitgründer und Geschäftsführer von operaize.

Bei „NRW.Start-up akut“ handelt es sich um ein Wandeldarlehen mit sechsjähriger Laufzeit, das die NRW.BANK gemeinsam mit dem NRW-Wirtschaftsministerium im Zuge der Corona-Krise neu aufgelegt hatte. Während das maximale Alter der Unternehmen in der ersten Finanzierungsrunde bei 36 Monaten liegt, spielt dieses in der zweiten keine Rolle mehr. Die NRW.BANK nutzt für das Programm eine Refinanzierung aus Mitteln der KfW. Diese stammen aus der sogenannten „Säule 2“, ein Teil des Maßnahmenpakets der Bundesregierung, mit dem kleine Mittelständler und Start-ups in der Corona-Krise unterstützt werden.

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