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Evonik

Jan 11, 2022 | Industrie

Erweiterung bei Evonik in Rheinfelden

Das Unternehmen weitet mit dem Bau einer neuen Anlage für Aerosil Kieselsäuren seine Produktionskapazitäten aus.

Evonik baut am Standort Rheinfelden eine neue Anlage. Bereits 2023 möchte das Spezialchemieunternehmen mit der Produktion vier neuer pyrogener Kieselsäuren aus der Aerosil Familie in Betrieb gehen. Die neuen Additive, die sich durch eine leichtere Dispergierbarkeit, also eine verbesserte Einarbeitbarkeit auszeichnen, wurden von der konzerneigenen Forschungsabteilung in Hanau entwickelt.

Die Aerosil Produkte von Evonik optimieren bereits in sehr geringer Dosierung die Produktionsprozesse in unterschiedlichen Industrien und die Eigenschaften vieler Produkte des täglichen Lebens wie etwa von Farben und Lacken, Silikondichtungsmassen und Toneranwendungen. Auch in Tabletten sorgen sie für eine gleichmäßigere Verteilung der Wirkstoffe. Hauptanwendungen der vier neuen Aerosil Easy-to-disperse (E2D)-Produkte sind Holz-, Plastik-, Automobil- und allgemeine Industrielacke.

„Für Evonik Rheinfelden bedeutet die neue Anlage zur Produktion der vier innovativen Aerosil Typen eine Kapazitätserhöhung und eine Erweiterung des Produktportfolios, das bereits in Rheinfelden hergestellt wird“, sagt der Leiter der Betriebsgruppe Aerosil in Rheinfelden, Dr. Stefan Fiedler. Für die Kunden hat die neu entwickelte Produktgruppe einen klaren Vorteil: Zuvor aufwändige und langwierige Mahlschritte, um eine homogene Durchmischung zu garantieren, entfallen. Somit werden die Prozesse bei den Kunden effizienter und nachhaltiger. Das Interesse auf dem Markt ist hoch und für Evonik ein weiterer Grund zu investieren. „Nicht zuletzt zeigt die Investition in Rheinfelden auch die große Bedeutung, die der Produktionsstandort innerhalb des Konzerns einnimmt“, so Dr. Fiedler.

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